DOG TESTED

WUFF!
Mein Name ist Snoopy und ich bin ein lebensfroher Zwergpinscher.
Ich habe mein Frauchen dazu gebracht, dass ich einen Blog haben darf! Ich teste nämlich gerne Spielzeug, Leinen, Spiele, Futter und vieles mehr. Und ich möchte alle andere Hunde und deren Herrchen und Frauchen darüber informieren, wie man Spass haben kann :)

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

Trick: Männchen

WUFF!

Heute erklären wir euch, wie ich den Trick Männchen gelernt habe.

Voraussetzung: Hund kann Sitz

Wir empfehlen zweimal täglich 5 Minuten zu üben. Überfordert den Hund nicht durch zu lange Trainingseinheiten.

Bei uns hat es nach knapp zwei Wochen Training schon recht gut geklappt. Nach einem Monat hat es dann auch auf Distanz und kurz drauf auch auf Distanz zum Fotografieren geklappt.

Ich strecke die Pfoten über den Kopf. Gewissen üben, dass die Pfoten unterhalb des Kopfes angewinkelt werden müssen. Frauchen fand es aber mit gestreckten Pfoten und so haben wir das Anwinkeln nicht geübt.
Training:

Schritt 1
Hund ins Sitz bringen.
Uns hat es geholfen, dass Frauchen anfangs vor mir am Boden gekniet ist.
Mit einem Leckerli in der Hand langsam über die Nase hoch und etwas nach hinten gehen. So, dass der Hund die Vorderpfoten etwas vom Boden heben muss, er aber nicht aufspringt. (er soll im Sitz bleiben!)
Die Vorderpfoten müssen nur kurz vom Boden genommen werden um das Leckerli zu erhalten.

Schritt 2
Langsam den Hund immer weiter hoch locken.
Erwartet nicht zu viel aufs Mal. Der Hund muss erst lernen, wie er das Gleichgewicht behalten muss.
Schritt 3
Hund ohne Leckerli hochlocken. Bei der gewünschten Position Leckerli aus der anderen Hand geben.
Schritt 4
Jetzt kann man das Kommando einführen. Bei uns heisst der Trick ganz normal Männchen.
Sagt das Kommando dann, wenn der Hund dabei ist den Trick auszuführen aber noch nicht ganz in der Endposition ist.
Schritt 5 
Zeitabstand erhöhen bevor der Hund das Leckerli erhält. So, dass er die Position etwas hält.
Schritt 6
Festigung des Tricks.
Üben an diversen Orten, wie Park, im Haus, im Garten, im Wald, etc..
Distanzkontrolle. Langsam weiter vom Hund weggehen und Kommando geben.
Bitte übt nicht alle Schritte aufs Mal.
Wir haben 2 Tage lang nur Schritt 1 geübt. Mit Schritt 3 haben wir erst in der zweiten Woche begonnen.







Montag, 17. September 2018

Hundefotografie - Schritt 1

WUFF!

In unserem heutigen Blogpost geht es um das Thema Hundefotografie.
Hier geht es um die absoluten Basics. In späteren Artikeln widmen wir uns dann den Themen Perspektive, Locations, Übungen und einfachen Kameraeinstellungen.
Für den Anfang muss es keine teure Kamera sein. Wir machen auch heute noch viele Handyfotos, da das Handy halt immer dabei ist. Auch eine Handy oder eine kleine Digitalkamera macht gute Fotos. Handykameras eignen sich einfach nicht so gut zum fotografieren mit Zoom, von Bewegungen oder bei schlechten Lichtverhältnissen. Für solche Fotos würde ich zu einen System- oder gar Spiegelreflexkamera greifen.
Handyfoto
Aber diese Basic-Tipps könnt ihr auch gut mit eurem Handy umsetzen. :)

Schritt 1 heisst nämlich Training.

Was ist damit gemeint?
Zum Einen sollte man den Hund an die Kamera gewöhnen. Lasst ihn daran schnuppern, belohnt den Hund und macht mal ein Foto. Gerade bei grossen Kameras kann es für den Hund beunruhigend sein, wenn dieses Ding den Blick auf die Augen von Frauchen oder Herrchen versperrt und auch noch komische Geräusche macht. Nehmt euch also genügend Zeit, den Hund an die Kamera zu gewöhnen.
Zum Anderen sollte der Hund einen gewissen Grundgehorsam besitzen. Für die Hundefotografie ist ein sicheres Bleib am wichtigsten. Kommandos wie Sitz, Platz, Männchen, Steh, Schau, Halten, etc. ermöglichen natürlich die Umsetzung von vielen Fotoideen sind aber kein absolutes Muss. 
Fotos ohne Leine oder gar ohne Halsband wirken gleich anders als mit. Ist der Hund aber nicht gut abrufbar oder lässt es die Situation nicht zu, sollte die Leine aber lieber dranbleiben. Ausserdem kann man natürlich bewusst mit Accessoires spielen.
Aber wieso ist das Bleib so wichtig?
Nur so habt ihr eine Chance, den Hund schön auf ein Bild zu bekommen. Ihr müsst euch ja ein Stück vom Hund entfernen, die Kamera in Position bringen und abdrücken. Natürlich gibt es auch Schnappschüsse, die einen Moment festhalten, aber bei herbeigeführten Fotosituationen ist dies anders.
In der Tierfotografie ist es übrigens total normal, dass 90% der Bilder unbrauchbar sind.
Merkt euch also: Schritt 1: Üben, üben und noch mehr üben.
- Hund an die Kamera gewöhnen
- Kommando Bleib trainieren

Weitere Tipps und Tricks zur Hundefotografie folgen...


Freitag, 19. Mai 2017

Maulkorbtraining [Tierarzt/ÖV]


WUFF!

Unser heutiges Thema ist das Training mit einem Maulkorb (Beisskorb). Einige werden sich jetzt fragen, für was dies überhaupt nötig ist. Es gibt verschiedene Gründe, die das Tragen eines Maulkorbs nötig machen:
  • Öffentliche Verkehrsmittel (Teilweise ist es Pflicht für Hunde einen Maulkorb zu tragen)
  • Tierarztbesuche (Ängstliche Hunde könnten versuchen nach dem Tierarzt zu schnappen)
  • Unfall (Bei der Betreuung verletzter Hunde kann es sein, dass dieser aus Schmerz/Angst zubeisst)
  • Selbstschutz für den Hund (Schutz vor Giftködern)
  • Schutz von anderen (Hunde mit niedriger Beisshemmung, grossen Problemen mit Artgenossen oder ähnlichen Problemen können einen Maulkorb tragen um Menschen und Tiere zu schützen)

Wieso trage ich einen Maulkorb?

Wir üben dies aus zwei Gründen. Erstens für den Fall, dass ich einen Maulkorb in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen muss und zweitens - der viel wichtigere Grund - für Tierarztbesuche. Ich habe nämlich Angst vor dem Tierarzt und würde dort auch zubeissen. Durch das Üben mit dem Maulkorb ist es so, dass ich diesen nicht als bedrohlich anschaue und so nicht zusätzlich durch diesen gestresst werde.

Wichtige Infos - Tipps und Tricks

  • Im Video trainieren wir nicht mit einem herkömmlichen Maulkorb sondern mit einer Maulschlinge. Dies ist unserer Meinung nach am Anfang einfacher. Nach einiger Zeit Training haben wir dies dann auch mit einem Maulkorb geübt.
  • Es gibt viele verschiedene Modelle von Maulkörben. Am besten lässt man sich beraten. Wichtig sind dabei die Passform und für welchen Zweck man den Maulkorb benötigt.
  • Das Video geht nur rund 3 Minuten. Dieses Video ist aber nach mehreren Monaten Training entstanden. Man darf nicht zu schnell vorgehen, damit der Hund nicht überfordert oder ängstlich reagiert.
  • Nicht zu lange am Stück trainieren um den Hund nicht zu überfordern. Trainingseinheiten von 5 Minuten sind ausreichend.
  • Trainingsschritte genügend oft wiederholen, bevor man zum nächsten Schritt übergeht. (Schritt 2 haben wir sicher 2 Wochen lang gemacht, bevor wir den nächsten Schritt gewagt haben.)
  • Regelmässig üben ! Das ist sehr wichtig. Auch wenn der Hund es kann, sollte man es gelegentlich üben. Wenn er es plötzlich nur noch einmal im Jahr machen muss, nämlich beim Tierarzt, wird der Hund sehr schnell anfangen den Maulkorb als blöd zu betrachten.

Das Training

1) Den Hund mit dem Maulkorb bekannt machen

Vor dem eigentlichen Training sollte der Hund die Gelegenheit bekommen, den Maulkorb anzusehen und zu beschnüffeln. So sieht er, dass es nichts Schlimmes ist und er keine Angst haben muss.
Man kann den Hund dabei ruhig loben und belohnen.

2) Den Hund an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnen

Dieser Schritt ist mit der Maulschlaufe einfacher als mit einem gewöhnlichen Maulkorb.
Dabei hält man den Maulkorb vor den Kopf des Hundes und bietet ihm eine leckere Belohnung durch die Öffnung des Maulkorbes an. So steckt er den Kopf freiwillig in den Maulkorb, kann aber den Kopf jederzeit zurückziehen.

3) Maulkorb schliessen

Zeigt der Hund bei Schritt 2 keine Angst und hat sich an das Gefühl des Maulkorbes gewöhnt, so kann man den Maulkorb nun schliessen.
Dafür wie bei Schritt 2 vorgehen und dann den Maulkorb verschliessen. Den Hund mit der Stimme belohnen/loben und dann den Maulkorb sofort wieder ausziehen und den Hund belohnen.

4) Kommando einführen

Klappt auch Schritt 3 ohne Probleme, kann man ein Kommando einführen. Mögliche Kommandos könnten sein: Maulkorb oder Anziehen.
Ziel ist es, dass der Hund auf Kommando seine Schnauze in den Maulkorb steckt.

5) Tragedauer verlängern

Schrittweise kann man nun die Tragedauer erhöhen. Dabei vorgehen wie bei Schritt 3 aber mit dem Öffnen immer länger warten. Um keine Rückschritte im Training zu machen, muss der Maulkorb aber immer ausgezogen werden bevor der Hund anfängt sich unwohl zu fühlen.
Anfangs kann man einige Sekunden warten, dann eine halbe Minute, eine Minute, 2 Minuten und so weiter. Jeder Hund ist anders. Einige gewöhnen sich schnell daran, andere brauchen mehr Zeit.

Video