DOG TESTED

WUFF!
Mein Name ist Snoopy und ich bin ein lebensfroher Zwergpinscher.
Ich habe mein Frauchen dazu gebracht, dass ich einen Blog haben darf! Ich teste nämlich gerne Spielzeug, Leinen, Spiele, Futter und vieles mehr. Und ich möchte alle andere Hunde und deren Herrchen und Frauchen darüber informieren, wie man Spass haben kann :)

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Mittwoch, 19. Februar 2020

Owney Damen-Winterparka "Arctic"


WUFF!

Seit knapp zwei Monaten hat Frauchen eine Jacke von Owneys nämlich den Winterparka "Arctic" in der Farbe Indigo Blue.
Frauchen ist sehr zufrieden damit und deshalb möchten wir euch die Jacke heute genauer vorstellen.

Preis

Die Jacke wird zu sehr unterschiedlichen Preisen verkauft. Wir haben Sie im Petcenter in Niederbipp für CHF 199.- gekauft. An anderen Orten kostet sie teilweise über CHF 250! Genau recherchieren lohnt sich also.
Das Petcenter verkauf die Jacke übrigens auch online. Da könnt ihr sie halt einfach nicht probieren...

So ein teures Kleidungsstück wie diese Jacke hatte Frauchen noch nie! Der Kauf hat also etwas Überwindung gekostet.

Leistung

Der Parka ist etwas länger geschnitten und die Kapuze kann man bei Bedarf abnehmen.
Die Jacke ist sehr leicht und wirkt auch nicht dick. Trotzdem ist sie sehr warm. An wirklich kalten Wintertagen trug Frauchen einfach noch eine Fleece-Jacke drunter und hatte den ganzen Tag schön warm.
Die Jacke ist zudem wasser- und winddicht. 
Der Reissverschluss hat zwei Schieber und lässt sich so von oben und unten öffnen, was teilweise beim Training sehr praktisch ist.

Die Jacke hat viele Fächer innen wie aussen. Auch eine Tunneltasche am Rücken ist vorhanden. Diese ist so gestaltet, dass auch feuchte Dinge problemlos verstaut werden können, ohne dass man selbst nass wird. 

Etwas störend findet Frauchen das Fächchen für die Kotbeutelrolle. Der Spender geht nach innen. Man muss also jedes Mal die Jacke öffnen um an die Beutel zu kommen. Dieses Fach wäre auf der Aussenseite besser aufgehoben.
Was leider fehlt, ist ein Leckerlibeutel.
Dafür gibt es gleich neben dem Reissverschluss ein verstecktes Fach für Wertgegenstände.
Jacke von innen - viele Innenfächer

Fazit

Auch nach 3 Monaten voller Regen und Schlamm ist die Jacke noch in einem super Zustand. Dreckige Pfotenabdrücke verschwinden teilweise einfach wieder sobald sie trocken sind. Hartnäckigere Abdrücke lassen sich mit einem feuchten Tuch abreiben.

Die Jacke ist aufgrund der Farbe und dem leichten Muster sehr elegant und kann auch problemlos als normale Jacke genutzt werden.

In den Fächern lässt sich alles Nötige gut verstauen und man muss nicht extra eine Tasche mit auf den Spaziergang nehmen.

Die Jacke ist qualitativ top und wir können jedem Hundehalter empfehlen: "Schafft euch eine Hündeler-Jacke an!"



Donnerstag, 30. Mai 2019

Hundetrinkflasche pb+

 WUFF!

Heute möchte ich euch die Wasserflasche pb+ etwas genauer vorstellen.

Was für ein Produkt ist das?

Eine Trinkflasche für unterwegs mit integriertem Napf. Durch einen Mechanismus kann nicht getrunkenes Wasser jederzeit zurück in die Flasche geleert werden.

Welche Modelle gibt es?

Es gibt zwei Grössen. 350ml oder 550ml. Für uns reichen die 350ml.
Die Flasche gibt es in blau, pink oder weiss.

Wo gibt es diese Flasche und was kostet sie?

Die Trinkflasche gibt es bei diversen Anbietern.
Wir haben unsere bei nalaundsimba.ch für CHF 24.90 gekauft. Die grosse Flasche kostet dort CHF 29.90. Das Porto ist gratis und die Lieferung erfolgt innert 10 bis 20 Tagen. Link

Erster Eindruck 

Die Flasche hat auf uns einen guten ersten Eindruck gemacht.
Sie stinkt nicht nach billigem Plastik, ist schön verarbeitet und wirklich dicht.

Praxistest

Gerade auf längeren Ausflügen ist die Flasche wirklich praktisch.
Auch nach einiger Zeit im Einsatz ist die Flasche dicht und der Knopf lässt sich einwandfrei bedienen.
Etwas negativ aufgefallen ist uns, dass Dreck, den der Hund beim Trinken in den Napf befördert, nicht gefiltert sondern durch den Mechanismus in die Flasche gelassen wurde.
Die Flasche wird uns auch in Zukunft begleiten. Gerade jetzt im Sommer ist sie einfach toll.

Fazit

Die Flasche ist zwar etwas teurer, aber wir würden sie jeder Zeit wieder kaufen.
Viel praktischer als eine Flasche Wasser und ein Napf. Wie oft standen wir schon mit einem halbvollen Napf in der Stadt und wussten nicht wohin mit dem Rest-Wasser? Das kann uns so nicht mehr passieren.
Wir können euch die Flasche wärmstens empfehlen.

* Im Rahmen einer Kooperation wurde uns die Flasche von nalaundsimba.ch zur Verfügung gestellt. Die Meinung entspricht zu 100% unserem eigenen Empfinden und wurde nicht beeinflusst. Der Text wurde von dogtested ohne Fremdeinwirken verfasst.

Montag, 29. Oktober 2018

Sichtbarkeit ist Sicherheit

WUFF!

Gerade jetzt nach der (vielleicht letzten) Zeitumstellung wird es Abends schnell dunkel. Viele werden jetzt gezwungener Massen ihren Abendspaziergang in der Dämmerung oder gar danach absolvieren. Damit dieser nicht in einem Desaster endet verbreiten wir das Motto #SichtbarkeitistSicherheit.

Denkt daran, es dunkelt schnell ein. Vermeidet also auch, dass ihr auf dem Rückweg unvorbereitet in die Dämmerung geratet.

Aber welche Tipps kann man befolgen?

Hund
  • Leuchten
    Verwendet ein Leuchthalsband, Leuchtgeschirr oder Leuchtanhänger.
     Dabei müsst ihr selber wissen, ob ihr lieber ein Exemplar mit Batterie oder Akku wollt. Es gibt inzwischen viele verschiedene Modelle. 2 Punkte sind unserer Meinung besonders wichtig:
    1.) Sichtbarkeit. Gerade bei langhaarigen Hunden muss man darauf achten, dass es vor lauter Fell noch gut sichtbar ist.
    2.) Farbe - Warme Farben (rot, gelb , orange, pink) erwecken mehr Aufmerksamkeit als kalte wie beispielsweise Blau.
  • Reflektion
    Reflektierende Halsbänder oder Geschirre zusätzlich zum Leuchti verwenden.
    Es gibt inzwischen auch viele kleine Lämpchen, welche man gut am Geschirr befestigen kann.
  • Hundemantel
    Trägt euer Hund einen Mantel setzt auch dort auf Leuchtende Farben mit Reflektoren. Oder klebt selbst Reflektoren auf.
  • Leine
    Wenn es richtig dunkel ist, empfehlen wir den Hund an der Leine zu behalten. Verwendet unbedingt reflektierende oder leuchtende Leinen. Sonst könnten Jogger oder Radfahrer stürzten und sich und den Hund verletzen.

Halter

Ich weiss, die wenigsten mögen bunte Jacken. Winterjacken sind meist schwarz, weil sie sich so auch besser kombinieren lassen. Empfehlenswert wäre eine Arbeitsjacke à la Baustellenpersonal. Diese sind in Warnfarben mit Reflektoren. Für alle, die gegen diese Jacken sind gibt es aber noch andere Möglichkeiten.
  • Besorgt euch Reflektoren mit Klettverschluss für Arme und Beine.
  • Macht ein Lämpchen an euch an.
  • Besorgt euch ein umschnallbares Rücklicht (gibt es in Sportläden für Jogger). Weil gerade hinten seht ihr nicht, wenn ein Fahrrad (eventuell ohne Licht) auf euch zurast.
  • Verwendet eine Stirnlampe. Das schützt vor Stolperfallen, ihr seht den Hund besser und findet den Hundehaufen.
  • Seid krativ :)
    Ich habe beispielsweise Reflektoren auf meine Gummistiefel geklebt. So bin ich besser sichtbar und meine Schuhe sehen erst noch originell aus.

Abschliessend ist nur zu sagen: Passt auf euch auf!

Zeigt mir gerne auf Instagram mit dem Hashtag #SichtbarkeitistSicherheit wie ihr auf euch aufmerksam macht. 



Montag, 17. September 2018

Hundefotografie - Schritt 1

WUFF!

In unserem heutigen Blogpost geht es um das Thema Hundefotografie.
Hier geht es um die absoluten Basics. In späteren Artikeln widmen wir uns dann den Themen Perspektive, Locations, Übungen und einfachen Kameraeinstellungen.
Für den Anfang muss es keine teure Kamera sein. Wir machen auch heute noch viele Handyfotos, da das Handy halt immer dabei ist. Auch eine Handy oder eine kleine Digitalkamera macht gute Fotos. Handykameras eignen sich einfach nicht so gut zum fotografieren mit Zoom, von Bewegungen oder bei schlechten Lichtverhältnissen. Für solche Fotos würde ich zu einen System- oder gar Spiegelreflexkamera greifen.
Handyfoto
Aber diese Basic-Tipps könnt ihr auch gut mit eurem Handy umsetzen. :)

Schritt 1 heisst nämlich Training.

Was ist damit gemeint?
Zum Einen sollte man den Hund an die Kamera gewöhnen. Lasst ihn daran schnuppern, belohnt den Hund und macht mal ein Foto. Gerade bei grossen Kameras kann es für den Hund beunruhigend sein, wenn dieses Ding den Blick auf die Augen von Frauchen oder Herrchen versperrt und auch noch komische Geräusche macht. Nehmt euch also genügend Zeit, den Hund an die Kamera zu gewöhnen.
Zum Anderen sollte der Hund einen gewissen Grundgehorsam besitzen. Für die Hundefotografie ist ein sicheres Bleib am wichtigsten. Kommandos wie Sitz, Platz, Männchen, Steh, Schau, Halten, etc. ermöglichen natürlich die Umsetzung von vielen Fotoideen sind aber kein absolutes Muss. 
Fotos ohne Leine oder gar ohne Halsband wirken gleich anders als mit. Ist der Hund aber nicht gut abrufbar oder lässt es die Situation nicht zu, sollte die Leine aber lieber dranbleiben. Ausserdem kann man natürlich bewusst mit Accessoires spielen.
Aber wieso ist das Bleib so wichtig?
Nur so habt ihr eine Chance, den Hund schön auf ein Bild zu bekommen. Ihr müsst euch ja ein Stück vom Hund entfernen, die Kamera in Position bringen und abdrücken. Natürlich gibt es auch Schnappschüsse, die einen Moment festhalten, aber bei herbeigeführten Fotosituationen ist dies anders.
In der Tierfotografie ist es übrigens total normal, dass 90% der Bilder unbrauchbar sind.
Merkt euch also: Schritt 1: Üben, üben und noch mehr üben.
- Hund an die Kamera gewöhnen
- Kommando Bleib trainieren

Weitere Tipps und Tricks zur Hundefotografie folgen...


Montag, 25. Juni 2018

Apportierspiele [Buch]

WUFF!

Heute möchte ich euch das Buch Apportierspiele - Dummyarbeit Schritt für Schritt von Lynn Hesel vorstellen.
Das Buch ist 2009 im Eugen Ulmer Verlag erschienen und ihr bekommt es beispielsweise für ca. 16 Euro bei Amazon.

Das Buch bietet diverse Trainingsaufgaben welche jeweils neben dem Text auch noch mit Bildern erklärt werden. Teilweise benötigt man für die Trainingsaufgaben aber eine zweite Person.

Nach einer kurzen Einführung ins Thema Dummyarbeit fängt das Buch mit der ersten Übung an. Standruhe. Viel Leute lassen ihren Hund nämlich immer gleich dem Ball, Futterbeutel, Spielzeug etc. nachrennen. Der Hund soll aber durch Impulskontolle lernen zu warten. Nur so hat man die Chance, dass er auch wartet/umkehrt wenn ein Wildtier vorbeirennt.

In diesem Kapitel werden ebenfalls die Themen Training mit mehreren Dummys und Sitz auf Entfernung behandelt. Ausserdem wird bereits eine Übung gezeigt, welche alle Themen verbindet.

Auf der folgenden Doppelseite wird genau erklärt, welche Ausrüstung fürs Training nützlich ist und welche Eigenschaften ein Dummy besitzen sollte.

Danach wird das ganze schon wesentlich komplexer. Im nächsten Kapitel wird das Thema Einweisen behandelt. Dabei wird der Hund durch Handbewegungen zum Dummy geführt. Der Hund darf nicht zum Dummy rennen wie er möchte, sondern muss den Zeichen seines Besitzers folgen.

Nach dem Einweisen wird das Thema Apportierspiel mit Markierung erklärt. Dabei ist es empfehlenswert eine Hilfsperson zu haben, da über eine grosse Distanz gearbeitet wird.

Als letztes Thema widmet sich das Buch der Freiverlorensuche. Dabei muss der Hund den Dummy selbständig suchen. Dabei arbeitet er mit der Nase, was den Hund extrem fordert.

Das Buch ist sehr interessant gestaltet und erklärt das Thema gut.
Einzig der Aufbau vom eigentlichen Apportieren wird etwas vernachlässigt. Kann der Hund also gar nicht apportieren, sollte man sich erst anderswo informieren.
Kann der Hund bereits einen Gegenstand zurückbringen ist dieses Buch aber sicher ein guter Weg um das Thema zu vertiefen.

Montag, 28. Mai 2018

In meinen Koffer packe ich... [Reise-Check-Liste]


WUFF!

Heute dreht sich bei uns alles ums Thema Reisen. Am Samstag fahren wir für eine Woche nach Österreich und deshalb sind wir jetzt fleissig am packen.
Ich verreise jetzt bereits zum dritten Mal mit Frauchen und so sind wir schon ziemlich routiniert beim Packen. Aber wir können uns noch sehr gut ans erste Mal erinnern. Was nehmen wir mit? Habe ich etwas vergessen? Wir haben gegooglet, gelesen und uns Videos angesehen. Schlussendlich hatten wir viel mehr dabei als nötig und waren total gestresst.
Deshalb kommen hier jetzt unsere Reisetipps und eine Liste, was eingepackt werden muss.

Schritt 1: Macht euch eine Liste!

Wirklich! Die Liste wird euer Leben vereinfachen. Was benötigt man alles? Was muss ich noch kaufen? Was ist bereits eingepackt?

Die Reisetasche

Grundsätzlich könnt ihr alles nehmen. Koffer, Rucksack, Tasche oder eine Tüte. Wir empfehlen eine Tasche mit stabilem Boden und einem Reisverschluss. So kann man die Tasche bequem hinstellen und herausnehmen was man benötigt und dank dem Reisverschluss fällt nichts heraus.

Die Liste

Aber was muss man jetzt einpacken?
  •  Hundebett
    Nehmt den Schlafplatz eures Hundes mit. So gewöhnt er sich einfacher an die fremde Umgebung.
  • Futter
    Nehmt euer übliches Futter mit.
    Wir packen immer eine Extraration ein. Sollte es Probleme bei der Heimreise geben, haben wir so immer genügend Futter.
    Denkt auch an alle Zusätze, die ihr Verwendet. Z.B. Kokosöl
  • Futter- und Wassernapf
    Bitte nicht die Näpfe vergessen. Wen ihr zuhause Keramiknäpfe verwendet, empfehlen wir Reisenäpfe zu kaufen. Diese können aus Plastik oder Aluminium sein. Wir mögen die metallenen Näpfe lieber. 
  • Halsband / Geschirr
    Nehmt zusätzlich noch ein Extra Halsband und/oder Geschirr mit. Sollte es ein Problem geben, habt ihr so eine Reserve dabei.
  • Leine
    Das selbe wie beim Halsband gilt bei der Leine. Zur Sicherheit lieber eine mehr einpacken.
  • Flexleine / Schleppleine
    Wir haben immer eine Flex- und/oder Schleppleine dabei. So kann man den Hund beruhigt etwas rennen lassen.
  • Adressanhänger
    Besorgt euch einen Adressanhänger. Sollte der Hund am fremden Ort ausbüxen kann er so schneller zu euch zurückverfolgt werden als per Chip. Denkt an die Vorwahl, welche aus dem Ausland nötig ist!
  • Kotbeutel
    Hundekot gehört vom Halter entsorgt. Bringt genügend Kotbeutel mit. Man weiss nie, ob es diese am Urlaubsort gibt.
  • Notfalltasche
    Was dort alles reingehört könnt ihr hier nachlesen: Notfalltasche für Hunde
  • Handtuch
    Sollte es regnen oder der Hund baden geben, ist es gut ein Handtuch dabei zu haben. Der Hund sollte nicht nass in Restaurants, in den Mietwagen oder ins Hotel.
  • Spielzeug
    Vergesst nicht das Lieblingsspielzeug mitzunehmen.
  • Leckerlis
    Packt genügend Leckerlis ein.
  • Kauknochen
    Wir empfehlen, dass ihr Kauknochen, Ochsenziemen, Pansen, o.ä. mitnehmt. Diese kann der Hund kauen, wenn ihr im Restaurant seid, im Hotel eure Ruhe wollt oder der Hund kurz alleine bleiben muss.
  • Reisedecke
    Wir nehmen jeweils eine kleine Decke mit. Dies können wir bei Restaurantbesuchen auf den Boden legen. 
  • Mantel
    Ist sich euer Hund einen Regenmantel (oder bei kalten Temperaturen einen Wintermantel) gewöhnt, solltet ihr den auch einpacken. 
  • Maulkorb
    Dieser ist an vielen Orten Pflicht. Sicherheitshalber sollte man deshalb einen passenden Maulkorb dabeihaben. Maulkorbtraining

Mit dieser Liste hat man das Nötigste dabei. 
Wir wünschen eine gute Reise!

Donnerstag, 24. Mai 2018

Notfalltasche für Hunde


WUFF!

Unser heutiger Blogartikel dreht sich ums Thema Notfalltasche für Hunde.
Was ist das?
Eine Tasche, die das Wichtigste für einen Notfall (sprich eine Verletzung) bereithält. Bei uns heisst diese Tasche umgangssprachlich Snoopy-Bag und begleitet uns auf alle grösseren Ausflüge und auf alle Reisen.
Wir haben euch hier ein kurzes Video zusammengestellt, was sich bei uns aktuell in der Tasche befindet. (Nicht komplett. Einige Sachen fehlen noch.)

Die Tasche

Grundsätzlich kann das alles sein.
Unsere Tasche ist von Primark und ist eigentlich ein Necessaire. Unsere Tasche ist etwas grösser und praktischerweise gegen aussen plastifiziert und somit vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. 


Hier eine Liste was für uns in die Tasche gehört und warum:

  • Heimtierausweis
    Bei Grenzgängen nötig und bei Notfallbesuch beim TA immer gut dabei zu haben.
  • Amicus-Karte (Karte die nachweist das der Hund gechipt ist und in einer Datenbank registriert ist.)
    Sollte der Hund weglaufen kann man so die Datenbank kontaktieren.
  • Haftpflichtnachweis
    Sollte es zu einem Unfall kommen (z.B. Hund macht etwas kaputt oder beisst Jemanden) hat man alle wichtigen Versicherungsangaben dabei. 
  • Maulkorb oder MaulschlingeUnter Schmerzen (bei Verletzung) können Hunde auch mal beissen. Zum Eigenschutz ist deshalb ein Maulkorb wichtig.
    Bei gewissen öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Maulkorb ebenfalls Pflicht.
    Hier könnt ihr nochmal nachlesen wie man einen Hund an einen Maulkorb gewöhnt: Maulkorbtraining
  • Zeckenzange oder Zeckenkarte 
    Wir haben beides dabei. Falls sich doch mal eine Zecke festbeisst.
  • Schere
    Um den Verband o.ä. zuzuschneiden.
  • PinzetteBei Splittern o.ä.
  • Rescue Tropfen, Globli o.ä.Um den Hund bei einem möglichen Schock zu beruhigen.
  • Desinfektionsmittel
    Um allfällige kleinere Wunden zu desinfizieren. 
  • Blutstillende Watte
    Um Blutungen zu stoppen.
  • Elastische Gaze
    Um Druck- oder Pfotenverbände anzufertigen.
  • Selbsthaftende Gaze
    Um Druck- oder Pfotenverbände anzufertigen.
  • Handschuhe
    Um Hände sauber zu halten und für etwas mehr Hygiene.
    Im Video zeigt Frauchen euch, wie man Handschuhe einfach in einem Überraschungs-Ei aufbewahren kann.
    So ein Ü-Ei gehört in jede Jacke oder Tasche. Sollte man an einen Unfall heranlaufen und Erste Hilfe leisten müssen, ist es immer gut Handschuhe zu haben. Die Handschuhe sind nämlich zum Eigenschutz vor Infektionen (z.B. auch HIV) gedacht.
  • Trinknapf
    Faltbarer Trinknapf falls mal sonst keine Trinkgelegenheit zur Verfügung steht.
  • Kotbeutel
    Für Kot aber auch für allfällige Abfälle (blutgetränkte Watte o.ä.) oder für den Transport allfälliger Resten von Giftköder.
  • Krallenschere
    Hält der Hund still bei der Verwendung einer Krallenschere kann man diese mitnehmen. 
  • Medikamente
    Alle Medikamente die der Hund benötigt gehören auch in die Notfalltasche.
    Bei längeren Reisen eventuell auch Entwurmung, Flohmittel oder sonstige Parasitenbekämpfungsmittel. 
  • Aktivkohle
    Am besten schon richtig dosiert um es im Vergiftungsfall in der richtigen Menge bereit zu haben.
  • TaschenlampeFalls es bereits dunkel ist oder falls Maul oder Ohren kontrolliert werden müssen.
  • 1. Hilfe Buch
    Uns beruhigt es, so etwas dabei zu haben. Natürlich hat man im Notfall nicht gross Zeit zu lesen. Aber sollte man ein komplettes Blackout habe, hat man etwas zum nachschauen dabei.
    Optional kann man sich auch das Wichtigste ausdrucken. Ganz wichtig finden wir:
    - Druckverband
    - Pfotenverband
    - Wiederbelebung / Beatmung
    - Heimlichgriff
  • Telefonnummer TierarztTelefonnummer vom Tierarzt zuhause (er hat die Krankenakte)
    Telefonnummer vom nächsten Tierarzt bei Reisen

Donnerstag, 3. Mai 2018

Reisevorbereitungen - 1. Schritt

WUFF!

Ihr habt auf Instagram fleissig abgestimmt und hier kommt nun der erste Artikel zum Thema Reisen mit Hund. 
Dieser Artikel befasst sich mal ganz allgemein mit dem 1. Schritt der Reisevorbereitung.

Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden?
Das Reiseziel ist bekannt und nun gilt es folgende Dinge zu erledigen:
Die Anreise
Wie kommt man zum Ziel? Flugzeug? Auto? Zug? ...
Dies ist wichtig, da man dort eventuell frühzeitig Plätze reservieren muss und/oder mit dem Training begonnen werden muss.
Beim Auto stellt sich die Frage nach dem Platz. Wenn ich mit meinen drei Menschen verreise, haben wir keinen Platz für die Kofferraumbox. Wir mussten uns also eine gute Alternative überlegen.

Das Reiseziel
Welche Anforderungen werden an den Hund für die Einreise gestellt?
Verlässt man das Heimatland ist ein Chip und eine Tollwutimpfung nötig. Gewisse Länder verlangen noch weitere Impfungen. Diese Impfungen müssen vor der Einreise schon eine gewisse Dauer her sein. Man sollte deshalb seinen Tierarzt rechtzeitig kontaktieren.
Bitte klärt auch ab, ob der Hund wirklich eingeführt werden darf. Gewisse Länder verbieten z.B. die Einreise von coupierten Hunden oder von sogenannten Listenhunden wie Pittbulls. Im schliemmsten Fall, könnte der Hund beschlagnahmt (und eingeschläfert) werden.

Die Unterkunft
Wo schläft man mit Hund? Nicht alle Hotels erlauben Hunde.

Gesundheit
Sind spezielle Vorkehrungen zu treffen?
Zeckenrisikogebiet, Leishmaniose, Würmer, ...das muss rechtzeitig abgeklärt werden, damit Impfungen o.ä. zeitig erledigt werden.
Sollte der Hund krank sein und eventuell sogar Medikamente benötigen muss mit dem Tierarzt abgeklärt werden, was auf Reisen zu beachten ist.
Sucht euch die Nummer und Adresse eines Tierarztes in der Urlaubsregion und nehmt diese mit. So wisst ihr im Notfall an wen ihr euch wenden könnt.

Sich anpassen
Welche Regeln herrschen im Reiseziel? Leinenpflicht, Maulkorbpflicht, ...?
Dürfen Hunde mit in Restaurants? Dürfen Hunde in den Bus? ...
Gibt es Kotbeutel oder muss man die selber mitbringen?

Hier könnt ihr nachlesen, wie ich mit Frauchen trainiert habe einen Maulkorb zu tragen: Maulkorbtraining Sollte ein Maulkorb im öffentlichen Verkehr Pflicht sein, ist es wichtig früh zu üben, damit der Hund keine Panik bekommt.

Sonstige Vorbereitungen
Prüft die Police eurer (Hunde-)Haftpflichtversicherung. Gilt diese auch im Ausland?
Prüft die Police eurer Reiseversicherung. Gilt diese auch für Hunde?

Das sind die wichtigsten Gedanken, die man sich im Voraus machen muss.
Der nächste Reiseartikel wird sich um das Packen drehen.

Freitag, 19. Mai 2017

Maulkorbtraining [Tierarzt/ÖV]


WUFF!

Unser heutiges Thema ist das Training mit einem Maulkorb (Beisskorb). Einige werden sich jetzt fragen, für was dies überhaupt nötig ist. Es gibt verschiedene Gründe, die das Tragen eines Maulkorbs nötig machen:
  • Öffentliche Verkehrsmittel (Teilweise ist es Pflicht für Hunde einen Maulkorb zu tragen)
  • Tierarztbesuche (Ängstliche Hunde könnten versuchen nach dem Tierarzt zu schnappen)
  • Unfall (Bei der Betreuung verletzter Hunde kann es sein, dass dieser aus Schmerz/Angst zubeisst)
  • Selbstschutz für den Hund (Schutz vor Giftködern)
  • Schutz von anderen (Hunde mit niedriger Beisshemmung, grossen Problemen mit Artgenossen oder ähnlichen Problemen können einen Maulkorb tragen um Menschen und Tiere zu schützen)

Wieso trage ich einen Maulkorb?

Wir üben dies aus zwei Gründen. Erstens für den Fall, dass ich einen Maulkorb in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen muss und zweitens - der viel wichtigere Grund - für Tierarztbesuche. Ich habe nämlich Angst vor dem Tierarzt und würde dort auch zubeissen. Durch das Üben mit dem Maulkorb ist es so, dass ich diesen nicht als bedrohlich anschaue und so nicht zusätzlich durch diesen gestresst werde.

Wichtige Infos - Tipps und Tricks

  • Im Video trainieren wir nicht mit einem herkömmlichen Maulkorb sondern mit einer Maulschlinge. Dies ist unserer Meinung nach am Anfang einfacher. Nach einiger Zeit Training haben wir dies dann auch mit einem Maulkorb geübt.
  • Es gibt viele verschiedene Modelle von Maulkörben. Am besten lässt man sich beraten. Wichtig sind dabei die Passform und für welchen Zweck man den Maulkorb benötigt.
  • Das Video geht nur rund 3 Minuten. Dieses Video ist aber nach mehreren Monaten Training entstanden. Man darf nicht zu schnell vorgehen, damit der Hund nicht überfordert oder ängstlich reagiert.
  • Nicht zu lange am Stück trainieren um den Hund nicht zu überfordern. Trainingseinheiten von 5 Minuten sind ausreichend.
  • Trainingsschritte genügend oft wiederholen, bevor man zum nächsten Schritt übergeht. (Schritt 2 haben wir sicher 2 Wochen lang gemacht, bevor wir den nächsten Schritt gewagt haben.)
  • Regelmässig üben ! Das ist sehr wichtig. Auch wenn der Hund es kann, sollte man es gelegentlich üben. Wenn er es plötzlich nur noch einmal im Jahr machen muss, nämlich beim Tierarzt, wird der Hund sehr schnell anfangen den Maulkorb als blöd zu betrachten.

Das Training

1) Den Hund mit dem Maulkorb bekannt machen

Vor dem eigentlichen Training sollte der Hund die Gelegenheit bekommen, den Maulkorb anzusehen und zu beschnüffeln. So sieht er, dass es nichts Schlimmes ist und er keine Angst haben muss.
Man kann den Hund dabei ruhig loben und belohnen.

2) Den Hund an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnen

Dieser Schritt ist mit der Maulschlaufe einfacher als mit einem gewöhnlichen Maulkorb.
Dabei hält man den Maulkorb vor den Kopf des Hundes und bietet ihm eine leckere Belohnung durch die Öffnung des Maulkorbes an. So steckt er den Kopf freiwillig in den Maulkorb, kann aber den Kopf jederzeit zurückziehen.

3) Maulkorb schliessen

Zeigt der Hund bei Schritt 2 keine Angst und hat sich an das Gefühl des Maulkorbes gewöhnt, so kann man den Maulkorb nun schliessen.
Dafür wie bei Schritt 2 vorgehen und dann den Maulkorb verschliessen. Den Hund mit der Stimme belohnen/loben und dann den Maulkorb sofort wieder ausziehen und den Hund belohnen.

4) Kommando einführen

Klappt auch Schritt 3 ohne Probleme, kann man ein Kommando einführen. Mögliche Kommandos könnten sein: Maulkorb oder Anziehen.
Ziel ist es, dass der Hund auf Kommando seine Schnauze in den Maulkorb steckt.

5) Tragedauer verlängern

Schrittweise kann man nun die Tragedauer erhöhen. Dabei vorgehen wie bei Schritt 3 aber mit dem Öffnen immer länger warten. Um keine Rückschritte im Training zu machen, muss der Maulkorb aber immer ausgezogen werden bevor der Hund anfängt sich unwohl zu fühlen.
Anfangs kann man einige Sekunden warten, dann eine halbe Minute, eine Minute, 2 Minuten und so weiter. Jeder Hund ist anders. Einige gewöhnen sich schnell daran, andere brauchen mehr Zeit.

Video













Samstag, 29. Oktober 2016

SKN - Sachkundenachweis Hund (Schweiz)

WUFF!

Aus aktuellem Grund befassen wir uns heute mal mit dem SKN-Kurs in der Schweiz. Frauchen ist nämlich aufgefallen, dass momentan im Internet einige Fragen immer wieder auftauchen. " Muss ich den  Kurs noch machen?" "Stimmt es, dass der Kurs abgeschafft wurde?" "Wie ist das jetzt mit dem SKN?"
In diesem Artikel werden wir die wichtigsten Fragen beantworten und euch einen Einblick in den praktischen Kurs geben.

Wurde der Kurs abgeschafft?

Jein. Das Parlament (National- und Ständerat) sind für die Abschaffung des SKN. Dies muss aber im Gesetz noch geändert werden. Solange das Gesetz nicht geändert wurde, gilt die Pflicht für den Besucht des SNK noch.

Aber ich habe ja ein Jahr für den praktischen Kurs Zeit - Was wenn das Gesetz innerhalb dieser Zeit geändert wird?

Dann muss man den Kurs trotzdem besuchen. Genau wie bei der Einführung des Kurses wird es auch bei der Abschaffung einen Stichtag geben. Wer den Hund vor diesem Tag gekauft hat, der wird den Kurs absolvieren müssen.

Und wann ist der Stichtag?

Dies ist noch nicht bekannt. Eventuell 01.01.2017.

Und dann ist der Kurs ganz abgeschafft?

Dies kommt dann auf den Gesetzestext an. Wahrscheinlich schon.
Aber die zuständige Nationalrats-Kommission wollte nicht gleich den ganzen Kurs wieder abschaffen. Sie stimmte einem Änderungsantrag zu, nach welchem Hundehalter den Kurs nur noch bei der Anschaffung des ersten Hundes besuchen müssen – und nicht mehr bei jedem neuen Hund. (Quelle: SRF - http://www.srf.ch/news/schweiz/session/obligatorische-hundekurse-werden-abgeschafft) Ob dies aber der Fall sein wird, ist zu bezweifeln

Ich muss den Kurs noch machen. Was erwartet mich?

Theoriekurs


Dieser Kurs müssen Ersthundehalter VOR dem Kauf eines Hundes besuchen.
Frauchen musste den Kurs nicht besuchen. Gemäss dem BLV* dreht sich der Kurs um folgende Themen:

Der Theoriekurs zeigt auf, welche Bedürfnisse ein Hund hat, wie man richtig mit ihm umgeht oder was es bei bestimmten Rassen besonders zu beachten gilt. Ziel dieses SKN ist, die tierschutzkonforme und verantwortungsvolle Hundehaltung zu fördern.  

Praktischer Kurs


Dieser Kurs muss nach der Anschaffung des Hundes innerhalb eines Jahres absolviert werden. Und zwar mit JEDEM Hund und auch dann, wenn der Hund mit dem Vorbesitzer den Kurs bereits besucht hat. Pro Kurs kann man nur einen Hund mitnehmen. Wer sich 2 Hunde gleichzeitig kauft, der muss den Kurs 2x absolvieren.
Der Kursinhalt ist nicht ganz klar definiert. (Oder Frauchen findet es nicht)

Unser Kurs bestand aus 5 Lektionen (Pflicht sind 4) und fand in unterschiedlichen Regionen statt.
Erst auf einer ruhigen Wiese, einmal in der Stadt, einmal mit Spaziergang, einmal inkl. Wildtiergehege und wieder auf einer Wiese.

Bei uns wurden folgende Dinge geübt:
  • Sitz
  • Platz
  • Bleib
  • Abruf
  • Fuss und "Fuss auf der anderen Seite" (Leine & frei + Wechsel zwischen den beiden Positionen beim Laufen)
  • Beifuss (Sitz nehmen dem Fuss)
  • Keine Leckerlis von Fremden annehmen

Hat der Kurs Frauchen und mir gefallen? - Nein.
Warum? - Wir haben uns dort total fehl am Platz gefühlt.

Die Hundeschule W...a wurde uns von Freunden empfohlen. Wir waren vor dem SKN noch nie dort.
Die Gruppe bestand aus insgesamt 4 - 5 Personen, welche auch sehr sympathisch waren. Nur mit dem Trainer hat es bei uns nicht gepasst. F.W. der auf seiner Website sehr freundlich wirkt, war Frauchen von Anfang an unsympathisch.

Was war das Problem? Wir waren beide Jung.
Ich - ein kleiner "Schosshund", wild und noch kein Jahr alt.
Frauchen - 20 (wirkt aber jünger), weiblich mit einem kleinen Hund.
Alle anderen Kursteilnehmer waren Ü4O, hatten grosse Hunde (Tierheim / Auslandtierschutz), waren wohl keine Ersthundehalter und die Hunde waren alle ausgewachsen.

Sitz, Platz und Bleib gingen bei mir gut. (Ausnahme: Platz auf feuchtem Gras.)
Dies hat der Trainer aber gar nicht wahrgenommen. Er hat den anderen Teilnehmern nämlich viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Und dann kam die Leinenführigkeit.
Das ist echt nicht unser Thema. Ich war jung und dass Fuss-laufen ist Frauchen nicht so wichtig. Wir sind ja meist eh ohne Leine unterwegs. Fuss wird bei uns ganz selten gebraucht.
Ergo hab ich gezogen. Da hat der Trainer aber natürlich genau zugeschaut und gesehen, dass nur ich am ziehen war. Ohne Leine wollte er gar nicht erst versuchen. Frauchen hat ihn dann überzeugt und er war ziemlich baff, dass dies besser geklappt hat.

Beifuss hat auch nicht so geklappt. Aber eigentlich bei keinem aus dem Kurs.

Und die Leckerlis von der fremden Person? Die hab ich gefressen! Ich meine Hallooo? Gratis Leckerli! Ausserdem war es ja nicht sooo fremd. Er war der Kursleiter.

Zum Zeitpunkt unserer Kursteilnahme war ich klar abrufbar. Leider gab es da aber Probleme.
A) Der Kursleiter hatte wieder Mal null Vertrauen in uns.
B) Der Trainer hat jeden Hund festgehalten bis zum Abruf. Und zwar am Halsband oder Geschirr.
Ich bin aber ein Pinscher. Ich mag nicht von Fremden abgefasst werden. Er hat es aber konsequent weiterversucht und nicht auf Frauchen geachtet, die in daran hindern wollte. Das hat mir total Angst gemacht! Also hab ich mich aus dem Geschirr gewunden und bin davongerannt. Frauchen hat auch gerufen, doch ich hab nicht zugehört und bin im Kreis gerannt. Der Mann hat mir viel Zuviel Angst gemacht. Irgendwann hat er mich gepackt und auf den Boden gedrückt. Da hab ich ihn geschnappt.
Und so gab es neue Probleme.
A) Hat der Trainer geblutet. Er ging logischerweise zum Arzt und Hundebisse sind meldepflichtig. Somit hat uns dann auch das Vet-Amt kontaktiert. Glücklicherweise hat der Trainer aber angegeben, dass es ein Arbeitsunfall war und er die Schuld trug. Deshalb war die Sache nach einem kurzen Telefonat erledigt.
B) Es war im ersten von 5 Kurstagen. Ich hatte aber Angst vor F.W. und habe das in jedem Kurs gezeigt.
C) Die Meinung von dem Trainer über uns wurde bestärkt und er hat uns noch weniger Zeit gewidmet.
Und am wichtigsten: D) Ich hatte noch mehr Schwierigkeiten mit Fremden. Diese Angst wegzubringen hat uns viel Zeit gekostet.

Im SKN haben wir NICHTS gelernt. Ausser der Verstärkung einer meiner Ängste hatten wir nichts davon.

O.M.G. - Wie gehe ich vor, dass mir dies nicht passiert?

Wir würden heute auf folgende Punkte achten:
  •  Infos über die Hundeschule und den Trainer beschaffen (möglichst viele Quellen)
  • Eventuell erst eine Schnupperstunde in einem anderen Kurs des Trainers besuchen
  • Mit kleinen Hunden: Gibt es Kurse extra für Kleinhunderassen?
  • Kenne ich jemand, der den Kurs auch besuchen muss? Können wir zusammen gehen?
  • Wenn ich mich nicht wohlfühle: Nach der 1. Stunde das Gespräch suchen. Eventuell Videos zeigen, wie toll es ausserhalb des Kurses klappt.



*Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/heim-und-wildtierhaltung/hunde/hunde-halten.html

Dienstag, 18. Oktober 2016

Snackball



WUFF!

Der heutige Blogartikel dreht sich um das Thema Snackball.

Was ist ein Snackball?


Es handelt sich dabei um ein Intelligenzspielzeug, das den Hund mit Futter belohnt.

Ich habe den Snackball der Marke AniOne getestet. Diesen gibt es in verschiedenen Grössen und Farben bei Fressnapf und kostet ca. 8 Franken.

Alle Snackbälle funktionieren ähnlich. Der Ball kann mit Leckerli oder Trockenfutter befühlt werden. Durch das Herumrollen fällt die Belohnung raus.

Der Ball von AniOne hat im Innern noch Zwischenböden, was es schwieriger macht an Futter zu gelangen.

Was bringt so ein Ball?


Ein Snackball ist eine super Beschäftigung. Gerade wenn Frauchen oder Herrchen weg sind, kann es den Hund während der Abwesenheit ablenken. Ausserdem erarbeiten sich viele Hunde ihr Futter gerne.

Wie gewöhnt man den Hund daran?

Wir sind folgendermassen vorgegangen:
  1. Frauchen hat den Ball vor meinen Augen mit meine Lieblingsleckerlis gefühlt
  2. Frauchen hat den Ball vor mich hingelegt
  3. Ich durfte versuchen an die Leckerlis zu kommen
  4. Wenn nötig hat Frauchen mir geholfen und den Ball leicht angestupst
  5. Ich wurde für Erfolge gelobt
  6. Nach einigen Übungen (über mehrere Tage verteilt) hat Frauchen die Leckerlis weiter in den Ball reingedrückt (also hinter die Trennwände)
  7. Als auch das geklappt hat, hat sie die Leckerlis langsam durch Trockenfutter ausgetauscht

Erfahrungsbericht

Also ich liebe den Ball. Er ist beissfest und macht mir Spass. Selbst wenn ich noch Trockenfutter im Napf habe, so esse ich lieber aus dem Ball.

Mehr als 1/3 der Tagesportion sollte aber unserer Meinung nicht aus dem Ball kommen.

Das Trockenfutter der Linie Wilderness von Real Nature ist von der Grösse her perfekt.

Wir empfehlen euch, es auch mal mit so einem Ball zu versuchen. Er beschäftigt den Hund körperlich und geistig und wird ihm viel Freude bereiten.


Dienstag, 27. September 2016

Fotosafari


  

WUFF!

Vergangenes Wochenende war das Wetter traumhaft! Das haben wir natürlich genutzt und viel Zeit draussen verbracht.
Frauchen wurde bereits einige Male (besonders über Instagram) nach unseren Fotos gefragt. Aus diesem Grund zeigen wir euch hier mal, was hinter den Kulissen bei uns passiert.

Theoretisch ist in unser Familie eine Spiegelreflexkamera vorhanden und Frauchen hat eine gute Canon. Meist entstehen unsere Fotos aber unterwegs und Frauchen mag keine Kamera mitschleppen. Denn oft sind wir über eine Stunde unterwegs, spielen, rennen und da braucht Frauchen beide Hände und mag nichts mittragen. Aus diesem Grund fotografiert sie meist mit ihrem Handy. Sie hat ein Healey P8 und ist damit zufrieden. (Jedenfalls wenn es draussen hell genug ist.)

Am Wochenende hat Frauchen wieder mit dem Handy fotografiert. Wir waren lange spazieren und Frauchen hat auf unsere "üblichen" Route fotografiert. Ein Feld am Wegrand, eine Bank oder ein kleiner Abschnitt am Wasser genügen dafür.
Für die Fotos am Wasser mussten wir nur den Weg verlassen und etwas eine Wiese runterlaufen.

Manchmal bearbeite Frauchen die Bilder auch. Dies macht sie oft am Handy, oder auch mal am PC.
Dazu verwendet sie die App Pixlr oder sie macht es online über die Webseite von Pixlr. Dort verwendet sie die Web-App Pixlr Express. App und Webseite sind kostenlos.

Meist nehmen wir nur kleine Änderungen vor. Dies beinhaltet Beschriftung, Zuschneiden, kleine Anpassungen am Kontrast und der Helligkeit.

Für diesen Post haben wir aber mal eine Ausnahme gemacht und einige Bilder stärker bearbeitet als für uns üblich.

Hier also die Fotos vom Wochenende:

Original
Bearbeiten
Original
Bearbeitet
Original
(Stark) Bearbeitet
Original
Bearbeitet
Original
Bearbeitet
Original
Bearbeitet


Wir Sind auf eure Meinungen gespannt und würden uns auch über Fotos von euch freuen.
Es muss keine professionelle Kamera sein, kein gelernter Fotograf, keine extravagante Lokation. Jeder kann tolle Fotos von seinem Hund machen!
Postet eure Fotos auf Instagram mit dem Hashtag:  #FotosafarimitSnoopy

Liebe Grüsse

 Snoopy & Frauchen



Samstag, 23. Januar 2016

Hundefreunde



WUFF!

Unglaublich es ist jetzt bereits Januar 2016 und ich lebe bald seit einem Jahr bei meinem Frauchen!
In dieser Zeit habe ich viele Freunde gefunden.
Auch Frauchen hat durch mich viele nette Menschen getroffen.

Ich verstehe mich mit fast allen Hunden. Geschlecht, Alter und Grösse sind mir eigentlich egal. Hauptsache nett und man kann spielen!

Als meine 3 besten Freunde würde ich Penny, Toni und Shiva bezeichnen.
Penny und Toni sind wie ich Zwergpinscher. Shiva ist eine Mischlingsdame.

Ich habe auch Tipps für euch:
1) Hundefreunde sind wichtig.
2) Wie gesagt, ich mag Shiva gerne, doch ich finde es auch wichtig, dass ich Freunde der selben Rasse habe. Dies hat nämlich einen grossen Vorteil: Wir sind uns ähnlich.
Natürlich hat nicht jeder Zwergpinscher den selben Charakter aber trotzdem gibt es gewisse parallelen. Ich finde, es ist einfacher ihre Körpersprache zu deuten und meisten spielen wir auch auf die selbe Art und Weise.
Wenn ihr also die Möglichkeit habt euch mit der selben Rasse zu treffen, dann probiert es aus!
3) Nicht überfordern. Wenn zu viele Hunde auf einmal kommen, dann kann das beängstigend sein. Lieber erst begrüssen und dann toben lassen.

Ich gehe jetzt spazieren und wünsche euch einen schönen Abend :)





Dienstag, 1. Dezember 2015

Hundemantel: Ja oder nein?

                 



WUFF!

Draussen ist es richtig kalt! Vielleicht habt ihr auch schon Hunde mit Jacken gesehen und euch dazu Gedanken gemacht.

Ich weiss noch, was Frauchen mir gesagt hat. «Nur weil du ein kleiner Hund bist stecke ich dich doch nicht in einen Pullover!» 

Heute sieht das total anders aus. Ich habe mehrere Jacken und ich gehe auch mit denen spazieren.

Ich sehe, wie die Leute mich anschauen. Als ob ich kein richtiger Hund wäre. Als würde Frauchen mich quälen und nicht wie einen Hund behandeln. Viele lassen ihren Hund auch nicht mit mir spielen. Dabei wollte ich doch die Jacke!
Ich bin ein Zwergpinscher und habe keine Unterwolle. Ich friere total schnell und schon bei 10 Grand fange ich an mich zu beschweren.
Wenn es kalt ist, dann zieht mir Frauchen eine Jacke an. Weil selbst wenn ich am Laufen bin zittere ich. Da fühl ich mich unwohl und könnte leicht krank werden. Mit der Jacke geht es mir gut. Natürlich musste ich mich erst daran gewöhnen, doch jetzt ist alles tiptop.

Natürlich braucht nicht jeder Hund einen Mantel. Chihuahuas haben oft sogar im Sommer etwas an, weil es ihren Besitzern gefällt. Auch nicht alle Hunde ohne Unterwolle frieren gleich schnell. Aber Welpen, ältere Hunde und viele Hunde ohne Unterwolle frieren eben.
Lasst eure Hunde nicht zittern. Wenn sie trotz Bewegung frieren, ist es Zeit für eine Jacke.


Und bitte: Betrachtet Hunde mit Jacken nicht gleich als verwöhnte Schosshunde. Ich möchte spielen! Mit oder ohne Jacke. Ich bin und bleibe der selbe Hund. Also werft nicht alle Hunde mit Jacken in den selben Topf.

Ach ja: Wenn ihr Jacken kauft, dann bestellt sie nicht im Internet. Der Hund sollte sie immer anprobieren können. Das ist wie bei Menschenkleidung. Die Grössen sind nicht überall genau gleich. Die Jacke soll ja nicht stören :)
Auch müsst ihr entscheiden, ob das Geschirr über oder unter dem Mantel getragen werden soll. Am Besten Ihr probiert es aus und schaut, was euch besser gefällt.  Frauchen kontrolliert auch immer, ob es mich wirklich nicht scheuert.
Bitte beachtet auch, dass Wollpullover nicht wasserfest sind und sich vollsaugen. Das ist noch schlimmer als ohne Pulli. Also Wolle bitte nur tragen, wenn es nicht regnet, schneit oder feucht ist.


        



Samstag, 18. Juli 2015

Der "gute" Platz

WUFF!

Ich versteh das ja nicht ganz. Mein Frauchen redet irgendetwas von Decke und "guter" Platz, doch ich weiss nicht was sie sagen will. Also erklärt sie euch mal, um was es geht.

Hey

Der "gute" Platz ist etwas, dass ich mit Snoopy noch nicht so lange mache, doch es ist echt praktisch.

Um was geht es?
Wer kennt das nicht? Man will gerade das Bett neu beziehen, da steht der Hund schon im Bett. Oder man will auf dem Sofa etwas essen und hat den Hund auf dem Schoss.
Genau für solche Fälle ist diese Übung gedacht.

Man trainiert dem Hund an, dass eine Decke oder ein Bettchen etwas ganz gutes ist.

Wie macht man das?
Ich bin folgendermassen vorgegangen.
- Die Hundedecke kannte Snoopy schon und ich habe sie im Schlafzimmer so platziert, dass er das Bett und die Türe sehen kann, aber nicht im Weg ist.
- Ich habe in gerufen  (Komm hier, Decke) und auf die Decke gezeigt und auf der Decke Sitz, Platz etc. geübt.
- Wenn ich nicht zu Hause war, habe ich immer etwas leckeres auf die Decke gelegt.
- Nach einiger Zeit habe ich ihn dann auf der Decke auch Platz machen lassen und er musste warten. Erst 1 Minute, dann 2, 3, 5, 10. Die Belohnung gab es immer auf der Decke.

Wieso mache ich das?
- Ich lasse ihn dort liegen, wenn ich das Bett neu beziehen will, oder etwas mache, wobei er nicht stören soll.
- Ziel ist es so einen Platz auch im Wohnzimmer einzurichten.
- Am Ende soll er dort auch liegen bleiben, wenn Besuch kommt, es klingelt, wir essen, ...
- Ich will versuchen, die Decke auch mitzunehmen und ihn in Restaurants oder so dort liegen lassen.

Wir üben noch nicht so lange, doch bis jetzt geht es ziemlich gut. Er geht manchmal auch einfach auf die Decke und schaut mich erwartungsvoll an. Der Hund verbindet nämlich die Decke mit etwas positivem und wartet deshalb auch eher dort.

Man kann dies natürlich auch mit einem Körbchen machen.

So und nun muss ich mit wem Gassi gehen :) Wenn es Fragen gibt, dann meldet euch einfach :)
LG