DOG TESTED

WUFF!
Mein Name ist Snoopy und ich bin ein lebensfroher Zwergpinscher.
Ich habe mein Frauchen dazu gebracht, dass ich einen Blog haben darf! Ich teste nämlich gerne Spielzeug, Leinen, Spiele, Futter und vieles mehr. Und ich möchte alle andere Hunde und deren Herrchen und Frauchen darüber informieren, wie man Spass haben kann :)

Posts mit dem Label Videos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Videos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 24. Mai 2018

Notfalltasche für Hunde


WUFF!

Unser heutiger Blogartikel dreht sich ums Thema Notfalltasche für Hunde.
Was ist das?
Eine Tasche, die das Wichtigste für einen Notfall (sprich eine Verletzung) bereithält. Bei uns heisst diese Tasche umgangssprachlich Snoopy-Bag und begleitet uns auf alle grösseren Ausflüge und auf alle Reisen.
Wir haben euch hier ein kurzes Video zusammengestellt, was sich bei uns aktuell in der Tasche befindet. (Nicht komplett. Einige Sachen fehlen noch.)

Die Tasche

Grundsätzlich kann das alles sein.
Unsere Tasche ist von Primark und ist eigentlich ein Necessaire. Unsere Tasche ist etwas grösser und praktischerweise gegen aussen plastifiziert und somit vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. 


Hier eine Liste was für uns in die Tasche gehört und warum:

  • Heimtierausweis
    Bei Grenzgängen nötig und bei Notfallbesuch beim TA immer gut dabei zu haben.
  • Amicus-Karte (Karte die nachweist das der Hund gechipt ist und in einer Datenbank registriert ist.)
    Sollte der Hund weglaufen kann man so die Datenbank kontaktieren.
  • Haftpflichtnachweis
    Sollte es zu einem Unfall kommen (z.B. Hund macht etwas kaputt oder beisst Jemanden) hat man alle wichtigen Versicherungsangaben dabei. 
  • Maulkorb oder MaulschlingeUnter Schmerzen (bei Verletzung) können Hunde auch mal beissen. Zum Eigenschutz ist deshalb ein Maulkorb wichtig.
    Bei gewissen öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Maulkorb ebenfalls Pflicht.
    Hier könnt ihr nochmal nachlesen wie man einen Hund an einen Maulkorb gewöhnt: Maulkorbtraining
  • Zeckenzange oder Zeckenkarte 
    Wir haben beides dabei. Falls sich doch mal eine Zecke festbeisst.
  • Schere
    Um den Verband o.ä. zuzuschneiden.
  • PinzetteBei Splittern o.ä.
  • Rescue Tropfen, Globli o.ä.Um den Hund bei einem möglichen Schock zu beruhigen.
  • Desinfektionsmittel
    Um allfällige kleinere Wunden zu desinfizieren. 
  • Blutstillende Watte
    Um Blutungen zu stoppen.
  • Elastische Gaze
    Um Druck- oder Pfotenverbände anzufertigen.
  • Selbsthaftende Gaze
    Um Druck- oder Pfotenverbände anzufertigen.
  • Handschuhe
    Um Hände sauber zu halten und für etwas mehr Hygiene.
    Im Video zeigt Frauchen euch, wie man Handschuhe einfach in einem Überraschungs-Ei aufbewahren kann.
    So ein Ü-Ei gehört in jede Jacke oder Tasche. Sollte man an einen Unfall heranlaufen und Erste Hilfe leisten müssen, ist es immer gut Handschuhe zu haben. Die Handschuhe sind nämlich zum Eigenschutz vor Infektionen (z.B. auch HIV) gedacht.
  • Trinknapf
    Faltbarer Trinknapf falls mal sonst keine Trinkgelegenheit zur Verfügung steht.
  • Kotbeutel
    Für Kot aber auch für allfällige Abfälle (blutgetränkte Watte o.ä.) oder für den Transport allfälliger Resten von Giftköder.
  • Krallenschere
    Hält der Hund still bei der Verwendung einer Krallenschere kann man diese mitnehmen. 
  • Medikamente
    Alle Medikamente die der Hund benötigt gehören auch in die Notfalltasche.
    Bei längeren Reisen eventuell auch Entwurmung, Flohmittel oder sonstige Parasitenbekämpfungsmittel. 
  • Aktivkohle
    Am besten schon richtig dosiert um es im Vergiftungsfall in der richtigen Menge bereit zu haben.
  • TaschenlampeFalls es bereits dunkel ist oder falls Maul oder Ohren kontrolliert werden müssen.
  • 1. Hilfe Buch
    Uns beruhigt es, so etwas dabei zu haben. Natürlich hat man im Notfall nicht gross Zeit zu lesen. Aber sollte man ein komplettes Blackout habe, hat man etwas zum nachschauen dabei.
    Optional kann man sich auch das Wichtigste ausdrucken. Ganz wichtig finden wir:
    - Druckverband
    - Pfotenverband
    - Wiederbelebung / Beatmung
    - Heimlichgriff
  • Telefonnummer TierarztTelefonnummer vom Tierarzt zuhause (er hat die Krankenakte)
    Telefonnummer vom nächsten Tierarzt bei Reisen

Freitag, 19. Mai 2017

Maulkorbtraining [Tierarzt/ÖV]


WUFF!

Unser heutiges Thema ist das Training mit einem Maulkorb (Beisskorb). Einige werden sich jetzt fragen, für was dies überhaupt nötig ist. Es gibt verschiedene Gründe, die das Tragen eines Maulkorbs nötig machen:
  • Öffentliche Verkehrsmittel (Teilweise ist es Pflicht für Hunde einen Maulkorb zu tragen)
  • Tierarztbesuche (Ängstliche Hunde könnten versuchen nach dem Tierarzt zu schnappen)
  • Unfall (Bei der Betreuung verletzter Hunde kann es sein, dass dieser aus Schmerz/Angst zubeisst)
  • Selbstschutz für den Hund (Schutz vor Giftködern)
  • Schutz von anderen (Hunde mit niedriger Beisshemmung, grossen Problemen mit Artgenossen oder ähnlichen Problemen können einen Maulkorb tragen um Menschen und Tiere zu schützen)

Wieso trage ich einen Maulkorb?

Wir üben dies aus zwei Gründen. Erstens für den Fall, dass ich einen Maulkorb in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen muss und zweitens - der viel wichtigere Grund - für Tierarztbesuche. Ich habe nämlich Angst vor dem Tierarzt und würde dort auch zubeissen. Durch das Üben mit dem Maulkorb ist es so, dass ich diesen nicht als bedrohlich anschaue und so nicht zusätzlich durch diesen gestresst werde.

Wichtige Infos - Tipps und Tricks

  • Im Video trainieren wir nicht mit einem herkömmlichen Maulkorb sondern mit einer Maulschlinge. Dies ist unserer Meinung nach am Anfang einfacher. Nach einiger Zeit Training haben wir dies dann auch mit einem Maulkorb geübt.
  • Es gibt viele verschiedene Modelle von Maulkörben. Am besten lässt man sich beraten. Wichtig sind dabei die Passform und für welchen Zweck man den Maulkorb benötigt.
  • Das Video geht nur rund 3 Minuten. Dieses Video ist aber nach mehreren Monaten Training entstanden. Man darf nicht zu schnell vorgehen, damit der Hund nicht überfordert oder ängstlich reagiert.
  • Nicht zu lange am Stück trainieren um den Hund nicht zu überfordern. Trainingseinheiten von 5 Minuten sind ausreichend.
  • Trainingsschritte genügend oft wiederholen, bevor man zum nächsten Schritt übergeht. (Schritt 2 haben wir sicher 2 Wochen lang gemacht, bevor wir den nächsten Schritt gewagt haben.)
  • Regelmässig üben ! Das ist sehr wichtig. Auch wenn der Hund es kann, sollte man es gelegentlich üben. Wenn er es plötzlich nur noch einmal im Jahr machen muss, nämlich beim Tierarzt, wird der Hund sehr schnell anfangen den Maulkorb als blöd zu betrachten.

Das Training

1) Den Hund mit dem Maulkorb bekannt machen

Vor dem eigentlichen Training sollte der Hund die Gelegenheit bekommen, den Maulkorb anzusehen und zu beschnüffeln. So sieht er, dass es nichts Schlimmes ist und er keine Angst haben muss.
Man kann den Hund dabei ruhig loben und belohnen.

2) Den Hund an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnen

Dieser Schritt ist mit der Maulschlaufe einfacher als mit einem gewöhnlichen Maulkorb.
Dabei hält man den Maulkorb vor den Kopf des Hundes und bietet ihm eine leckere Belohnung durch die Öffnung des Maulkorbes an. So steckt er den Kopf freiwillig in den Maulkorb, kann aber den Kopf jederzeit zurückziehen.

3) Maulkorb schliessen

Zeigt der Hund bei Schritt 2 keine Angst und hat sich an das Gefühl des Maulkorbes gewöhnt, so kann man den Maulkorb nun schliessen.
Dafür wie bei Schritt 2 vorgehen und dann den Maulkorb verschliessen. Den Hund mit der Stimme belohnen/loben und dann den Maulkorb sofort wieder ausziehen und den Hund belohnen.

4) Kommando einführen

Klappt auch Schritt 3 ohne Probleme, kann man ein Kommando einführen. Mögliche Kommandos könnten sein: Maulkorb oder Anziehen.
Ziel ist es, dass der Hund auf Kommando seine Schnauze in den Maulkorb steckt.

5) Tragedauer verlängern

Schrittweise kann man nun die Tragedauer erhöhen. Dabei vorgehen wie bei Schritt 3 aber mit dem Öffnen immer länger warten. Um keine Rückschritte im Training zu machen, muss der Maulkorb aber immer ausgezogen werden bevor der Hund anfängt sich unwohl zu fühlen.
Anfangs kann man einige Sekunden warten, dann eine halbe Minute, eine Minute, 2 Minuten und so weiter. Jeder Hund ist anders. Einige gewöhnen sich schnell daran, andere brauchen mehr Zeit.

Video